Rote Karte
Neue Partnerschaft mit „Rote Karte“
Mit der Initiative „Rote Karte“ setzt sich die Wiener Aktivistin, Lebens- und Sozialberaterin sowie Sexualpädagogin Emily Hanslik seit 2019 aktiv gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum ein.
Ihr Projekt ist ein kraftvolles Zeichen für Respekt, Solidarität und Empowerment – insbesondere für FLINTA*-Personen.
Die zentrale Idee: eine kleine Karte mit großer Wirkung. Die Rote Karte dient als symbolischer Platzverweis und klare Botschaft an Täter*innen – eine direkte, nonverbale Reaktion auf übergriffiges Verhalten.

Ein starkes Tool
Die Rote Karte ist ein praktisches, einfaches Mittel, um auf sexuelle Belästigung sofort zu reagieren – ohne sich auf Diskussionen einlassen zu müssen.
Die Karte ist handlich und signalisiert klar:
„Das war übergriffig – und ich dulde das nicht.“
Mit der Zusammenarbeit setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum.
Rote Karte ✕ Rave The Planet
Seit diesem Jahr ist „Rote Karte“ ein offizielles Partnerprojekt von Rave The Planet. Gemeinsam setzen wir ein deutliches Zeichen für sicherere Räume – auf der Parade, auf der Tanzfläche und im Alltag.
Die Kooperation stärkt das Bewusstsein für Respekt, Diversität und Gleichberechtigung in der Club- und Festivalkultur – und darüber hinaus. Sexuelle Belästigung, übergriffiges Verhalten und Diskriminierung sind keine Einzelfälle, sondern leider Alltag für viele.
Die Ausprägungen solcher Grenzüberschreitungen werden von den verursachenden Personen zudem oft als unkritisch empfunden – hier bedarf es gezielter Aufklärung.
Mit der Roten Karte bekommen Betroffene ein Mittel an – oder besser gesagt: in die Hand –, um Grenzen zu ziehen und Täter:innen in die Verantwortung zu nehmen: sichtbar, klar und bestimmt.
Denn: Es ist nicht die Aufgabe von Betroffenen sexueller Belästigung Verursacher aufzuklären – es ist die Aufgabe von übergriffigen Personen das eigene Verhalten zu reflektieren und Verantwortung zu übernehmen.
Über Emily
Emily Hanslik ist in Wien als Sexualpädagogin sowie Trainerin für Selbstbehauptung tätig. Ihre Arbeit dreht sich um soziale Gerechtigkeit, Empowerment und mentale Gesundheit – mit einem besonderen Fokus auf marginalisierte Gruppen und Gewaltprävention im öffentlichen Raum.
Sie ist Gründerin der Plattform Respect Existence, die sich für körperliche und psychische Selbstbestimmung stark macht, und entwickelt Projekte, die gesellschaftliche Tabus brechen und nachhaltige Veränderung bewirken.
Neben den Karten, die interessierte Personen über ihre Website bestellen können (kostenfrei bzw. gegen Unkostenbeitrag bei größeren Mengen), bietet Emily regelmäßig Workshops zur mentalen und verbalen Selbstverteidigung an.
Diese richten sich sowohl an FLINTA*-Personen als auch an Strukturen und vermitteln:
- Techniken zur Selbstbehauptung
- Strategien zum Umgang mit Belästigung als Betroffene:r oder Bystander:in
- Erkennen von Grenzverschiebungen und Täter:innenstrategien
- Wissen über rechtliche Handlungsmöglichkeiten und Anlaufstellen
- Unterstützung beim Aufbau von Safe Spaces für Austausch & Solidarität
Ihre Workshops sind Teil der Programme von Awareness- und Diversity-Initiativen in Wien – darunter die Vienna Club Commission.
Kontakt & Anfragen online über Respect Existence.