Fundraving für die Musik und die Clubkultur

Unser einzigartiges Fundraising-Modell

„Wann kommt die Lovepa­ra­de zurück?“ Die­se Fra­ge wird Dr. Mot­te immer wie­der gestellt, ganz egal wo auf der Welt er gera­de auf­legt. Auch in den Sozia­len Netz­wer­ken und im Mail-Post­fach häu­fen sich die Anfra­gen. Die Sehn­sucht nach einer Rück­kehr der legen­dä­ren Ber­li­ner Ver­an­stal­tung scheint groß. Und mal ganz ehr­lich: Wann, wenn nicht jetzt?

Braucht unse­re Welt nicht drin­gend und gera­de jetzt wie­der mehr Freu­de, mehr Frie­den, mehr Zusam­men­halt – mehr Lie­be? Die Ant­wort dar­auf kann nur Ja!“ sein! Wir möch­ten die Para­de und ihren Spi­rit zurück­brin­gen. Mit einem neu­ar­ti­gen Gesamt­kon­zept und vor allem finan­zi­ell unab­hän­gig. Des­halb haben wir ein ganz beson­de­res Fund­rai­sing-Modell ent­wi­ckelt: We call it „Fund­ra­ving“.

Fundraving – so geht's:

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1. Spende ab 5 € für deine Figur in unserem Shop: >Klick<

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2. Wir stellen deine Figur auf das Fundraving-Modell in Berlin.

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3. Jetzt bist du FUNDRAVER!

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Werde Teil einer wachsenden, bunten Bewegung und hilf dabei, den Traum von der neuen Parade wahr zu machen. Let's rave the planet!

Was ist anders?

Wir sind gemein­nüt­zig. Das unter­schei­det uns schon im wich­tigs­ten Punkt erheb­lich von den Para­den der Ver­gan­gen­heit, denn wir stel­len uns finan­zi­ell unab­hän­gig von Spon­so­ren auf. Eine grund­sätz­lich wer­be­freie Umset­zung der Para­de ist uns wirk­lich wich­tig. Wir pro­mo­ten aus­schließ­lich unse­re elek­tro­ni­sche Tanz­mu­sik­kul­tur. Dazu zäh­len wir Clubs, Labels, Künstler*innen, Live-Acts, DJ’s etc., also alle Kul­tur­schaf­fen­den. Die fin­den wir super. Sie sind die Reprä­sen­tan­ten der elek­tro­ni­schen Musik und ste­hen für Sze­ne.

Wir übernehmen die Grundprinzipien der Berliner Loveparade und führen ihren Spirit weiter.

Aus der Ver­gan­gen­heit haben wir viel gelernt. Wir wis­sen heu­te, was wir errei­chen wol­len und was für uns wich­tig ist. Für unser neu­ar­ti­ges Kon­zept der Para­de set­zen wir ganz auf „Fund­ra­ving“. Es soll die Finan­zie­rung sichern und gleich­zei­tig den Bedarf abbil­den. Mit unse­rem beson­de­ren Fund­ra­ving-Modell gehen wir direkt an die Öffent­lich­keit und stel­len der Welt die gro­ße Fra­ge: Wollt Ihr eine neue Para­de?

 

Wie sieht das Fundraving-Modell aus?

Wir bau­en ein 48 Meter lan­ges Modell der lee­ren Stra­ße des 17. Juni in Ber­lin – die ehe­ma­li­ge Para­den-Stre­cke vom Ernst-Reu­ter-Platz bis zum Bran­den­bur­ger Tor. Dazu gehört natür­lich auch die Sie­ges­säu­le. Der Maß­stab des Modells ist 1:87 (Modell­bau­grö­ße H0), es ist öffent­lich jeder­zeit zugäng­lich und der Ein­tritt ist frei.

Das Fund­ra­ving-Modell hat drei Bau­ab­schnit­te, die nach­ein­an­der eröff­net wer­den – immer dann, wenn einer voll ist:

 

Plan Fundraving-Modell

 

An den Enden unse­res Modells sind jeweils zwei Fracht­con­tai­ner auf­ge­stellt, die zu einem Raum zusam­men­ge­schweißt wur­den. Auf der einen Sei­te befin­det sich die Modell­bau­werk­statt, in der die Figu­ren auf die Modell­plat­ten geklebt wer­den, sowie ein Spen­den­shop. Dort gibt es Sup­por­ter-Shirts, Hoo­dies und wei­te­re coo­le Arti­kel. Das tol­le dar­an ist: Der Preis jedes Arti­kels beinhal­tet einen fes­ten Fund­ra­ving-Anteil. Bei den Figu­ren gehen über 80 % des Ein­sat­zes an den gemein­nüt­zi­gen Zweck. Alle Arti­kel kön­nen auch online bestellt wer­den.

Auf der ande­ren Sei­te zieht ein Teil der „nine­ties berlin“-Ausstellung ein, die für den European Muse­um Award nomi­niert wur­de. So möch­ten wir die beson­de­re Geschich­te und Bedeu­tung Ber­lins als Ursprungs­ort des For­mats „Tanz­de­mo“ bzw. „Tech­no­pa­ra­de“ erklä­ren.

Unser Modell ist an einem Ort auf­ge­baut, der schon Tech­no-Geschich­te geschrie­ben hat: im Gar­ten des alten (ers­ten) Tre­sors, gegen­über dem Deut­schen Bun­des­rat und somit an einer Haupt­ver­kehrs­stra­ße Ber­lins, der Leip­zi­ger Stra­ße.

 

Wie funktioniert Fundraving?

Loveparade 2002 Night by Dr. MotteEine Para­de ohne Teil­neh­mer ist kei­ne Para­de. Online bie­ten wir eine wech­seln­de Aus­wahl von Figu­ren für das auf­ge­stell­te Modell an. Ziel ist es, bis zu 1,5 Mil­lio­nen die­ser Raver*innen auf­zu­stel­len – und somit die Bestä­ti­gung der Welt zu bekom­men, dass sie die neue Para­de wirk­lich haben möch­te. Der Spen­den­bei­trag für jede Figur star­tet bei 5 Euro, die jeder bei­tra­gen kann, also nicht nur Ber­li­ner und Besu­cher, son­dern auch alle ande­ren Welt­be­woh­ner.

Es gibt ver­schie­de­ne Figu­ren­ka­te­go­ri­en und Stand­or­te, zum Bei­spiel Raver*innen auf der Stra­ße oder auf Later­nen, Bäu­men, Floats etc., so dass jeder die Para­de mit­ge­stal­ten und sei­nen Ein­satz selbst bestim­men kann.

Wir mes­sen das öffent­li­che Inter­es­se, denn unser Modell funk­tio­niert wie ein Stim­mungs­ba­ro­me­ter. Es zeigt immer an, wo wir gera­de ste­hen. Je vol­ler es wird und je schnel­ler es voll wird, des­to deut­li­cher wird auf­ge­zeigt, wie sehr die Welt die neue Para­de will. Ob und wann die Para­de statt­fin­det, hängt also vom Erfolg des Fund­ra­vings ab.

Wenn nicht genü­gend Mit­tel für die wer­be­freie, gro­ße Para­de gesam­melt wer­den kön­nen, wer­den die erreich­ten Mit­tel gemäß unse­rer Sat­zung aus­schließ­lich für die ande­ren gemein­nüt­zi­gen Zie­le, denen sich Rave The Pla­net ver­schrie­ben hat, ein­ge­setzt: für die Erar­bei­tung und Bean­tra­gung des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes, für die För­de­rung von Kunst und Kul­tur, für den Schutz der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik, deren Aner­ken­nung und für vie­les mehr.

Warum überhaupt eine neue Parade?

Die Club­kul­tur in Deutsch­land kann auf eine über 30-jäh­ri­ge reich­hal­ti­ge Geschich­te und Tra­di­ti­on zurück­bli­cken. Wir – die elek­tro­ni­sche Tanz­mu­sik­kul­tur – sind eine geleb­te Kul­tur. Also wer, wenn nicht wir? Wer, wenn nicht Dr. Mot­te als der Erfin­der der Lovepa­ra­de, soll­te die neue Para­de mit dem Spi­rit von einst Wirk­lich­keit wer­den las­sen? Wo sonst, wenn nicht in Ber­lin, dem Ursprungs­ort der Tanz­de­mons­tra­ti­on?

Wir erfin­den das Kon­zept der Para­de neu und haben die­ses in vie­ler­lei Hin­sicht wei­ter­ent­wi­ckelt. So arbei­ten wir bei­spiels­wei­se an Stra­te­gi­en zum Umwelt­schutz und zur Müll­ver­mei­dung. Wir wol­len eine öko­lo­gi­sche und nach­hal­ti­ge Para­de ver­an­stal­ten. Mit dem Fund­ra­ving neh­men wir die Men­schen von Anfang an mit auf unse­re gemein­sa­me, neue Rei­se.

Wir sind viele – und das wollen wir der Öffentlichkeit zeigen.

Wir wol­len einen dau­er­haf­ten, ganz­heit­li­chen Mehr­wert für alle Kul­tur­schaf­fen­den unse­rer Sze­ne schaf­fen. Unse­re Kul­tur soll mit der neu­en Para­de wie­der einen Leucht­turm mit gro­ßer inter­na­tio­na­ler Strahl­kraft erhal­ten. Aus der Para­de soll nur Gutes ent­ste­hen. Mit ihrer Hil­fe möch­ten wir das Image der Club­kul­tur posi­tiv stär­ken. Die Viel­falt der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik­kul­tur soll offen und frei für alle Men­schen erleb­bar sein, und das ganz ohne Hür­den wie Tür­po­li­tik, Ein­tritt oder nächt­li­che Aus­geh­zei­ten. Damit möch­ten wir errei­chen, dass unse­re Kul­tur und Spiel­stät­ten die glei­che Aner­ken­nung in der Gesell­schaft erfah­ren wie die soge­nann­te Hoch­kul­tur, also z. B. Thea­ter, Kon­zert­häu­ser etc.

Auf poli­ti­scher Ebe­ne for­dern wir gleich­zei­tig mehr Rech­te und mehr Schutz für die Clubs und Fes­ti­vals. Sie sind weit mehr als Tanz­tem­pel oder Ver­gnü­gungs­stät­ten. Sie sind Orte der fried­li­chen Zusam­men­kunft, in denen der Spi­rit von Peace, Love, Unity and Respect sei­nen Aus­druck fin­det. Sie sind Schutz­räu­me, in denen Men­schen ihre Frei­heit, Krea­ti­vi­tät und Indi­vi­dua­li­tät aus­le­ben kön­nen. Wir möch­ten dazu inspi­rie­ren, über­all sol­che Orte ent­ste­hen zu las­sen. Wir sind eine Kul­tur der Viel­falt. Das ist ein uni­ver­sel­les Prin­zip.

Unse­re Sze­ne besteht aus vie­len Gen­res und Spiel­ar­ten, Kol­lek­ti­ven, Grup­pen, Indi­vi­dua­lis­ten… All die­se vie­len Facet­ten, so spe­zi­ell und ein­zig­ar­tig sie auch sind, bil­den zusam­men das gro­ße Bild:

Gemeinsam sind wir die elektronische Tanzmusikkultur.

Ber­lin und Dr. Mot­te ste­hen als Sym­bo­le für und Erin­ne­run­gen an das lau­tes­te Aus­hän­ge­schild der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik­kul­tur. Sie ging um die Welt und ist noch immer über­all hör‑, tanz- und erleb­bar. Wir möch­ten für unse­re Kul­tur einen offi­zi­ell aner­kann­ten Fei­er­tag eta­blie­ren. Doch war­um lan­ge war­ten? Wir rufen den Fei­er­tag ein­fach schon mal aus: Erst­ma­lig soll er am 1. August 2020 statt­fin­den. Die neue Para­de, mit anschlie­ßen­dem Stra­ßen­fest auf der Stra­ße des 17. Juni, soll der jähr­li­che Fest­akt zum Fei­er­tag sein.

Wir wol­len posi­tiv auf die Gesell­schaft ein­wir­ken. Der fried­li­che, gemein­schaft­li­che Spi­rit soll auch über den Fei­er­tag hin­aus­ge­hen. Er soll sich im All­tag der Men­schen mani­fes­tie­ren. Die Para­de wirkt dabei als das ver­bin­den­de und sinn­stif­ten­de Ele­ment. Wir tan­zen die all­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te und das Grund­ge­setz – für eine bes­se­re Welt. Mögen alle Men­schen glück­lich sein.

 

Öffnungszeiten

Du kannst unser Fund­ra­ving-Modell, die Aus­stel­lung und unse­ren Spen­den­shop in Ber­lin ab dem 13. Janu­ar 2020 bis Ende des Jah­res besu­chen.

Wir haben Mo bis Sa, von 10 bis 20 Uhr für Besu­cher geöff­net.

Der Eintritt ist frei!

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