Tomasz Guiddo, Labelmanager & International Communication
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Tomasz Guiddo ist kein Typ für Stillstand – er lebt Musik. In Warschau geboren, hat er sich über Berlin, New York und Shenzhen hinweg einen Namen gemacht: als Producer, Club-Resident, Sounddesigner und vor allem als Szenegestalter.
Nach frühkindlichen Einflüssen von Jazz, Flamenco und Heavy Metal veränderte ein Besuch im legendären Ur-Tresor in der Leipziger Straße im zarten Alter von 15 Jahren seine Sicht auf elektronische Musik fundamental. Seinen ersten Technics-Turntable kaufte er sich mit 17 – kurz vor dem Abitur. Die Abiturnote wurde trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, exzellent. Später studierte Tomasz Kulturwissenschaften und schloss sie mit einem Master ab. Die Verbindung zwischen Sound, klanglicher Kunst und kulturellem Anspruch treibt ihn seither kontinuierlich an.
In den 2010er Jahren kuratierte er Festivals in Südchina, förderte dort den bis dahin kaum existierenden Vinyl-Underground und brachte Kids elektronische Beats in Workshops näher. In den USA arbeitete er mit verschiedenen Artists aus den Kreisen um Arthur Russell und Yoko Ono und performte unter anderem im New Yorker MoMA PS1.
Seit Ende 2020 ist Tomasz wieder in Berlin und gestaltet dort aktiv die Zukunft der Clubkultur bei Rave The Planet mit: Zunächst vor allem verantwortlich für die internationale Kommunikation, ist er mittlerweile Labelmanager und Mitglied des Float-Komitees.
Sein Sound? Eine eklektische Mischung aus Deep House, Disco, Balearic Beat und Acid Techno, die auf internationalen Labels wie Compost, Get Physical oder Beats In Space genauso funktioniert wie auf der Tanzfläche um 4 Uhr früh.
Keine Szene zu dezentral, kein Genre zu eng: Tomasz ist der Beweis, dass Clubkultur mehr sein kann als nur Raven. Sie ist Kunst, sie ist Austausch – und bei ihm ist sie vor allem eins: real.
Genug Gründe, um ihn und seine Arbeit bei Rave The Planet einmal genauer zu beleuchten.
Von den Anfängen zur Berufung
RTP: Hey Tomasz, schön, dass du heute Zeit für uns hast. Lass uns direkt einsteigen – magst du ein bisschen von deinem musikalischen Background erzählen?
Tomasz: Sehr gerne. Ich bin mit vielen musikalischen Einflüssen aufgewachsen – Jazz, Flamenco, Reggae, Heavy Metal und House. Diese Musik höre ich auch heute noch – und inzwischen noch viel mehr.

RTP: Das klingt nach einem ziemlich offenen Zugang zu Musik.
Tomasz: Absolut. Diese Vielseitigkeit ist für mein Verständnis von Musik extrem wichtig. Es gibt tolle Musik in so vielen Genres, dass ich mich nie festlegen wollte. Wenn wir über elektronische Musik sprechen, reden wir ja über ein sehr breites Feld. Im Grunde ist jede synthetische Musik elektronisch. Damit sind wir dann schnell in den 70er- und 80er-Jahren, oder sogar noch früher, wo vieles seinen Anfang nahm.
RTP: Und dann kamen ja ab Ende der 80er große Bewegungen wie Acid House oder der Second Summer of Love und Love Parade dazu.
Tomasz: Dazu habe ich sogar eine kleine Side-Story: Ich bin mir nicht ganz sicher, weil ich da noch sehr klein war, aber es könnte sein, dass ich 1989 zufällig mit meinen Eltern an der ersten Love Parade vorbeigelaufen bin. Wir haben damals in Berlin-Wilmersdorf gewohnt, ganz in der Nähe der Demo-Strecke. Ich erinnere mich ganz vage an Musik und tanzende Menschen auf der Straße. Ob das wirklich stimmt, und ob das die Love Parade war, weiß ich nicht. Mein erster bewusster Besuch war dann jedenfalls 2000.
RTP: Gab es Acts, die dich musikalisch so richtig gepackt haben?
Tomasz: Definitiv. Von den elektronischen Acts in den 90ern, als wir wieder in Warschau lebten, habe ich The Prodigy entdeckt. Die liefen damals sogar im Radio und waren in den polnischen Charts. Ich habe auch immer sehr viele alternative Radiosendungen gehört. Nach vielen Jahren von hauptsächlich nur Rock, Flamenco und klassischer Musik waren The Prodigy und Orbital wie eine Initialzündung für mich. Sehr gut kann ich mich auch an das Album Earthling von David Bowie erinnern, auf dem er auch schon mit Synths, Drumloops und Samples experimentiert hat. Manche Tracks hatten ja auch schon diese typische 90s-Rave- und Jungle-Einflüsse drin. Auch übers TV – meistens dank Viva Zwei – habe ich viel Musik entdeckt. Ich war ein großer Fan von dem 2Step Programm und den DJ+VJ Sets, die ich damals auf VHS-Kassetten aufgenommen habe.
RTP: Und wann war für dich klar: Das ist mein Ding, das will ich machen?
Tomasz: Mit 15 wurde ich irgendwie in den alten Tresor reingelassen. Was ich dort erlebt habe, war unglaublich. Es war neu und hat mir die Augen geöffnet. Das war auch das erste Mal, dass ich Musik so laut erlebt habe. Es war total dunkel, ab und zu nur dieses Stroboskoplicht, ich hatte den Bass in meinem Körper, in meinen Lungen und Knochen gespürt, und es war einfach nicht beschreibbar. Am nächsten Tag bin ich sofort digging in Plattenläden gerannt, ich glaube, das waren Spacehall und Club Sounds, und habe meine ersten Tresor-Platten gekauft, die ich dann nach Warschau gebracht habe. Alle meine Classmates in der Schule, sowie meine Eltern, waren erstaunt, als ich ihnen Tracks wie Sonic Destroyer oder Der Klang der Familie vorgespielt habe.

Kreativarbeit von (Fern-)Ost nach West
RTP: Du hast dann ja viele Jahre auch außerhalb von Deutschland gelebt – zum Beispiel sechs Jahre in China. Wie kam das zustande?
Tomasz: Das war 2013. Ich habe immer auch experimentellen Ambient und Noise gemacht und war Mitglied der Warsaw Electronic Festival Artists Community und der WLO Laptop Orchestra. Über diesen Weg wurde ich dann zum ChoP Sound Art Festival nach Hongkong und Shenzhen eingeladen, für Kulturaustausch und Workshops. Die beiden Städte und ihre Mischung aus Natur und Moderne haben mich total begeistert. Nach dem Festival habe ich noch eine Techno-Afterparty gespielt und dort die Leute kennengelernt, die mir später die Arbeit als Booker und Resident-DJ im Pepper Club angeboten haben. 2014 bin ich dann nach Shenzhen umgezogen.

RTP: Welche Projekte waren das genau an deren du dort beteiligt warst?
Tomasz: Ich habe Clubs gebucht und internationale Artists nach Shenzhen gebracht. Ich war Kurator beim ChoP Festival, habe viele Musik-, DJing- und Sound-Design-Workshops für Kinder und Jugendliche organisiert. Schon damals habe ich auch viel mit Claudi vom jetzigen RTP-Kernteam und ihrer Pearls Booking Agentur zusammengearbeitet und u.a. Dr. Motte nach China geholt. Ich war Mitgründer der Jazzbar Lavo und des Plattenladens Vinylhouse in Shenzhen und Xi’an, die bis heute noch funktionieren.
RTP: Das klingt nach einer ziemlich aktiven Zeit.
Tomasz: Ja, auf jeden Fall. Und gleichzeitig habe ich auch noch meine wöchentliche Radiosendung weitergemacht und regelmäßig meine eigene Musik veröffentlicht. Ich mache immer viele Sachen parallel, ich liebe es, mich zu vernetzen und Dinge aufzubauen – das hat sich bis heute nicht geändert.
Interkulturelle, globale Szenearbeit trifft auf Rave The Planet
RTP: Und heute bist du Teil von Rave The Planet. Wie kam es dazu?
Tomasz: Ich bin im Herbst 2020 während der Pandemie nach Berlin zurückgekommen. RTP war da schon aktiv mit dem Antrag zur UNESCO für Berliner Techno als Kulturerbe und der Paradeplanung. Durch meine langjährige Freundschaft, etwa mit Claudi und Dr. Motte, war ich schnell Teil des Teams. Anfangs lag mein Fokus auf internationaler Kommunikation und Pressearbeit. Aber in der Aufbauphase haben wir alle überall mit angepackt. Ich habe Texte geschrieben und übersetzt, dokumentiert, fotografiert, beim Aufbauen geholfen, Clean-up-Days mitorganisiert, Ordnerwesten bedruckt, … alles Mögliche. Heute konzentriere ich mich hauptsächlich auf die Labelarbeit.
RTP: Hattest du schon vorher Berührung mit Labelarbeit?
Tomasz: Ja, ich habe seit ungefähr 2008 viel Musik produziert und veröffentlicht, verschiedene Compilations betreut und betreibe seit 2018 auch mein eigenes Label Fine Coincidence Recordings mit House-, Balearic-Beat- und Electro-Releases.
RTP: Für Rave The Planet hast du eine Compilation zusammengestellt, die „Future Prints“ heißt und damit eine ganz neue Serie ins Leben gerufen. Was war die Idee dahinter und was erwartet uns auf der Compilation?
Tomasz: Bisher haben wir in der „Supporter Series“ vor allem EPs mit maximal drei Tracks veröffentlicht, dazu jedes Jahr die offizielle Hymne und Remixe. Mit Future Prints wollten wir etwas Neues schaffen: Eine Compilation mit 13 sehr unterschiedlichen Tracks, die die Vielfalt der Technokultur abbildet und gleichzeitig eine Plattform für neue Talente bietet. Während uns bei der Supporter Series bekannte Künstler und Legenden der Szene — wie DJ Rush, DJ T-1000, Christian Smith und andere — Tracks spenden, um Rave The Planet als gemeinnützige Organisation zu unterstützen, soll Future Prints vor allem neue, oft experimentelle und undergroundigere Musik fördern. Da der Begriff Rave-Kultur ein sehr weites Feld abdeckt, finden sich auf der Compilation auch Tracks aus verwandten Genres wie House und Electro. Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis der ersten Ausgabe und habe auch schon einiges an Material für Volume Two gesammelt.


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RTP: Du hast selbst auch einen Remix der Parade-Hymne Love Is Stronger gemacht, der es in die Top 20 Remixe des Jahres im Faze Mag Pool geschafft hat. Deine Version bewegt sich eher in Richtung Indie Dance und enthält eine von dir selbst eingespielte Bassline. Wie kam es dazu?
Tomasz: Eigentlich hatte ich den Remix mit Techno im Kopf begonnen. Aber als ich im Studio am Rechner saß, stand meine Bassgitarre direkt neben mir und hat mich sozusagen „angelächelt“. Ich konnte einfach nicht widerstehen… Außerdem gibt es solche Bass-Grooves auch in älteren Tracks von Westbam — das schien mir eine schöne Referenz. Und der Sound liegt näher an dem, was ich sonst so produziere. Der Remix ist eigentlich an einem Tag aus Spaß entstanden, nachdem ich die Stems für die anderen Remixer bekommen hatte. Ich hätte gar nicht gedacht, dass wir ihn veröffentlichen — aber im Team kam er so gut an, dass wir ihn noch in die Tracklist aufgenommen haben.
RTP: Du sagst „im Team“ – wie laufen denn die Entscheidungsprozesse ab, was auf dem Rave The Planet Label erscheinen wird?
Tomasz: Claudi und ich sind für die Kontakte mit Künstlern und für das Repertoire verantwortlich und halten die Augen und Ohren offen für alles, was momentan in der Musikszene passiert. Wir kontaktieren und betreuen die Artists inkl. Remixer und bewerten auch Demos. Ob wir einen Track veröffentlichen oder nicht, entscheiden wir am Ende immer gemeinsam: Dr. Motte, Ellen, Claudi und ich.
RTP: Es ist ja kein Geheimnis, dass man als Artist, häufig nach einem Demoversand einfach keine Rückmeldung bekommt. Wie handhabt ihr das?
Tomasz: Ich kenne das selbst ganz gut und weiß, wie sich das anfühlt und wie frustrierend das sein kann. Bei uns kann man sich darauf verlassen, dass wir uns alle Demos anhören, und ich versuche, auf alle Nachrichten zu antworten, auch wenn wir den Track nicht signen wollen. Wertschätzung und Inklusion sind für mich zentrale Werte.

Meilensteine von damals bis jetzt
RTP: Du bist ja eben auch selbst Artist und Kreativkopf. Könntest du bitte noch einmal hierzu deine wichtigsten Meilensteine zusammenfassen?
Tomasz: Klar! Der erste Meilenstein auf meinem musikalischen Weg war vermutlich der Moment in meiner Kindheit, als ich mit sieben Jahren meine erste Gitarre bekam. Es folgten erste Auftritte auf Theaterbühnen und im Fernsehen – meine ersten Begegnungen mit echtem Publikum. In meiner Highschool-Zeit kamen weitere prägende Erfahrungen dazu: der erste Besuch im alten Tresor, meine erste Love Parade und natürlich mein erster Technics 1200 MK2. 2003 stand ich dann zum ersten Mal auf der Bühne eines großen Clubs – im Piekarnia Klub in Warschau. Zwei Jahre später folgte meine eigene Radiosendung bei Radio Jazz Warsaw. 2007 begann ich mit meiner ersten Groovebox, einer Korg Electribe, eigene Live-Sets zu spielen und veröffentlichte erste Tracks. Mein erstes Vinyl-Release erschien auf Ostgut Ton: Manhooker – Wheels In Motion. Es folgten weitere Highlights wie Auftritte im Berghain. Ein weiterer großer Schritt war mein Umzug nach China im Jahr 2014, wo ich weiterhin in der Musikbranche arbeitete.

RTP: Nicht zu vergessen deine zahlreichen Kollaborationen mit internationalen Künstler:innen.
Tomasz: Richtig. Besonders inspirierend und teilweise lebensverändernd waren die Studio-Kollaborationen mit Künstler:innen wie Jimi Tenor, Jamie Lidell, Ursula Rucker, Louie Austen und Steven Hall. Auch Remix-Anfragen, etwa zu Justify My Love, gehörten zu diesen besonderen Momenten – genauso wie jede weitere musikalische Zusammenarbeit und jede Reise, die für mich stets eine riesige Quelle der Motivation war. Und natürlich nicht zu vergessen: meine Mitwirkung bei der Rave The Planet Parade. Dass ich bei so einem großen und bedeutenden Event dabei sein durfte, erscheint mir selbst immer noch unfassbar. Noch vor fünf Jahren hätte ich mir das nicht einmal vorstellen können.
RTP: Was bedeutet elektronische Musik für dich – ganz grundsätzlich?
Tomasz: Sie ist für mich ein riesiger kreativer Spielplatz. Weil heute alles synthesierbar ist, gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Der niederschwellige Zugang ist eine riesige Chance für neue Ideen.
RTP: Würdest du sagen, früher war trotzdem einiges besser?
Tomasz: Es hat sich natürlich verändert. Die Technik erleichtert heute vieles, was nicht sofort bedeutet, dass es schlimm ist. Aber einiges geht auch dabei verloren – zum Beispiel die Kunst des Mixens per Gehör und die damit verbundene gewisse Einstellung und Sorgsamkeit. Auch der Überfluss an Musik kann dazu führen, dass sie beliebiger wirkt. Früher musste man deutlich gezielter auswählen, und da Schallplatten einfach schwer und teuer sind, hat man immer mehr nachgedacht, welche Platten man kauft und welche man zum Gig mitbringt.
RTP: Was glaubst du – was ist der nächste große Trend im Sound?
Tomasz: Gute Frage. Ich warte ehrlich gesagt schon länger auf etwas richtig Neues. Ich habe das Gefühl, Dubstep war vielleicht das letzte Genre, das sich wirklich frisch angefühlt hat. Es passiert immer noch sehr viel in der DnB-Szene, wo immer noch mit den Rhythmen experimentiert wird. Aber der Mainstream fühlt sich gerade ganz langweilig an.
RTP: Und außerhalb deiner Arbeit bei RTP – was steht bei dir als Nächstes an?
Tomasz: Im September dieses Jahres wird meine Radioshow 20 Jahre alt. Zu dieser Gelegenheit will ich eine Compilation rausbringen. Außerdem arbeite ich auch an einem neuen Projekt, das mit Specialty Coffee zu tun hat. Mehr präzise Infos dazu gibt’s sehr bald.
RTP: Viel Erfolg dafür – und danke dir für das Gespräch!

(Nicht ganz so) Schnelles über Tomasz zum Schluss
Selbstbeschreibung in einem Wort: Ich wüsste nicht, wie ich das mit einem Wort beschreiben könnte. Ich versuche einfach, ein guter Mensch zu sein und hoffe, dass andere vielleicht auch diesen Eindruck bekommen.
Kann ich richtig gut: Mich an die ungemütlichen Situationen gewöhnen und die Realität akzeptieren. Das heißt natürlich nicht, dass ich mit allem einverstanden bin. Uns allen geht es schließlich darum, die Welt besser zu machen und sie auf diese Weise zu verändern. Aber ich habe dabei viel Geduld.
Kann ich überhaupt nicht: Singen. Obwohl mir mehrmals gesagt wurde, dass ich eine gute Stimme hätte und ich mit Übung auch gut singen könnte. Habe mich aber immer noch nicht getraut, in die Richtung zu gehen, und fühle mich viel besser am Mischpult im Studio statt vor dem Mic. Lustiger Fun Fact ist, dass ich seit 20 Jahren meine Radiosendung mache. Vielen gefällt meine Radiostimme, und ich selber kann sie mir nie auf den Aufnahmen anhören. Aus diesem Grund speichere ich in meinem Archiv immer nur die Musikspuren mit dem DJ-Mix ab, alleine ohne meine Ankündigungen und Kommentare.
Mag ich: Schallplatten, Kaffee, analoge Fotografie-Experimente, 70er- und 80er-Design, Biografie-Bücher, Kochen, Sonnenlicht
Mag ich nicht: 90 % der Popmusik, die gerade im Radio oder Taxi läuft, Kälte, jede Form von Gewalt
Was du der Welt mitteilen möchtest: Vergesst nie: Es gibt viele gute Menschen auf der ganzen Welt. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen und zusammenhalten.
Autor: Kay Barton, Rave The Planet Onlineredaktion