Häufig gestellte Fragen

Ihr habt Fra­gen? Wir haben Ant­wor­ten. Und soll­te eure Fra­ge nicht dabei sein, schickt uns ein­fach eine E‑Mail an faq@ravetheplanet.com

 

Allgemeine Fragen

Was ist eigentlich eine gGmbH?

Eine gemein­nüt­zi­ge GmbH (gGmbH) ist gemäß dem deut­schen Recht eine Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung, deren Erträ­ge für gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Gemein­nüt­zig­keit wird durch das klei­ne „g“ vor der Bezeich­nung GmbH gekenn­zeich­net und defi­niert sich in Deutsch­land aus der Abga­ben­ord­nung (AO).

Gemein­nüt­zig­keit liegt dann vor, wenn eine Kör­per­schaft (wie z. B. ein Ver­ein oder eine GmbH) ihre Tätig­keit dar­auf rich­tet „die All­ge­mein­heit auf mate­ri­el­lem, geis­ti­gem oder sitt­li­chem Gebiet selbst­los zu för­dern.“ (§ 52 Abs. 1 AO). Die gGmbH unter­liegt außer­dem noch dem GmbH-Gesetz und dem Handelsgesetzbuch.

Mehr Infos auf Wiki­pe­dia.

 

Warum wurde eine gemeinnützige GmbH und kein Verein gegründet?

Mit einer gemein­nüt­zi­gen GmbH (gGmbH) ist man im Ver­gleich zu einem gemein­nüt­zi­gen Ver­ein hand­lungs­fä­hi­ger. Ent­schei­dun­gen wer­den schnell umge­setzt und müs­sen nicht durch eine Mit­glie­der­ver­samm­lung bestä­tigt wer­den. Wir haben uns bei Rave The Pla­net für die­se Rechts­form ent­schie­den, da wir uns mit unse­ren Pro­jek­ten direkt betä­ti­gen möch­ten, für den Schutz, Erhalt, Pfle­ge, För­de­rung und Wei­ter­ent­wick­lung der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik­kul­tur. Die Gewin­ne der gGmbH wer­den aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke ver­wen­det und grund­sätz­lich nicht an die Gesell­schaf­ter aus­ge­schüt­tet werden.

 

Seit wann gibt es Rave The Planet?

Uns gibt es offi­zi­ell seit Juli 2019. Doch zusam­men­ge­fun­den haben wir uns schon Mit­te 2018, kurz nach der Eröff­nung der Aus­stel­lung nine­ties ber­lin, einer mul­ti­me­dia­len Son­der­aus­stel­lung über die Neun­zi­ger in Ber­lin. Gemein­sam ent­wi­ckel­ten wir die Son­der­aus­stel­lung „30 Jah­re Love­pa­ra­de“. Dabei stell­ten wir fest, dass wir die alle glei­che Lei­den­schaft für Tech­no und elek­tro­ni­sche Tanz­mu­sik­kul­tur tei­len, haben die Pro­ble­me der Kul­tur­or­te in Deutsch­land erkannt und so kam es schließ­lich zur Idee, Rave The Pla­net zu gründen.

 

Warum hat Rave The Planet drei Geschäftsführer?

Klingt viel, nicht wahr? Erklärt sich aber ganz ein­fach: Die drei Geschäfts­füh­rer brau­chen wir, weil es rich­tig viel zu tun gibt und die The­men sehr viel­sei­tig sind. Von Aus­stel­lung, Öffent­lich­keits­ar­beit, Back-Office, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Team­or­ga­ni­sa­ti­on, Spen­den­ver­wal­tung, Poli­tik, Ver­bands­ver­tre­tung, Gesprä­che mit Clubs und Künst­lern usw. ste­hen extrem vie­le Auf­ga­ben auf dem Plan. Jeder Geschäfts­füh­rer muss in sei­nem Bereich ver­ant­wort­lich unter­schrei­ben kön­nen. Unse­re Geschäfts­füh­rer arbei­ten alle ehren­amt­lich, also ohne jed­we­des Ent­gelt und das wird auch so bleiben.

 

Was sind die Forderungen und Ziele von Rave The Planet?

Wir wol­len Schutz, Pfle­ge, Dar­stel­lung, För­de­rung und Wei­ter­ent­wick­lung der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik­kul­tur sicher stel­len, die Aner­ken­nung der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik­kul­tur als Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be der UNESCO, einen offi­zi­el­len Fei­er­tag für unse­re Kul­tur und dafür einen Fest­akt, der geleb­te Tra­di­ti­on unse­rer elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik ist: eine neue Para­de in Ber­lin, die den Spi­rit der ori­gi­na­len Ber­li­ner Love­pa­ra­de fortführt.

 

Was ist mit Transparenz?

Wir haben eine Trans­pa­renz­auf­stel­lung mit allen Aus­ga­ben erstellt, die ihr hier ein­se­hen könnt. Sie zeigt ganz genau, wer wann wofür wie­viel Geld bekom­men hat.

 

Wer sind die Macher von Rave The Planet?

Unser Team könnt ihr auf der Sei­te „Über uns“ ken­nen­ler­nen. Wir sind eine bun­te Trup­pe, mit vie­len Natio­na­li­tä­ten und kom­men aus den unter­schied­lichs­ten Tätig­keits­be­rei­chen. Von der Archi­tek­tur­stu­den­tin, über Kul­tur­schaf­fen­de und Künst­ler, bis hin zu erfolg­rei­chen Unter­neh­mern ist alles dabei. Aus die­ser Viel­falt und dem damit ver­bun­de­nen Know How zie­hen wir unse­re Stärke. 

 

Warum investieren die Gesellschafter ihre Zeit und ihr Geld, wenn man mit Rave The Planet keinen Gewinn machen kann?

Nicht alles im Leben folgt dem Geld. Die Idee und den Spi­rit der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik­kul­tur fin­den wir berei­chernd. Eini­ge Gesell­schaf­ter enga­gie­ren sich auch anders­wo als Unter­stüt­zer, Spen­der oder Spon­so­ren, z. B. in den Berei­chen Daten‑, Umwelt- und Tier­schutz, Sport und Bil­dung etc. Wir möch­ten Din­ge bewe­gen und ermög­li­chen. Es gibt vie­le ande­re Unter­neh­mer, die auch Geld spen­den, ohne dafür etwas zurück zu erwar­ten. Das ist doch toll! Ideen müs­sen auch pri­vat und unbü­ro­kra­tisch geför­dert wer­den können.

 

Fragen zum Fundraving

Was bedeutet Fundraving?

Fund­ra­ving ist eine Wort­krea­ti­on aus den bei­den Wör­tern „Fund­rai­sing“ (eng. für Beschaf­fung von Finanz­mit­teln) und „Raving“ (von eng. „to rave“, nach Tech­no-Musik tan­zen). Mit Fund­ra­ving bezeich­nen wir unser beson­de­res Fund­rai­sing-Pro­jekt für die neue Para­de in Ber­lin. Alle Infos dazu fin­det ihr hier.

 

Was ist ein Fundraver?

Habt ihr über unse­ren Online-Spen­den­shop schon ein Figür­chen für unser Fund­ra­ving-Modell gespen­det? Wenn ja, dann seid ihr damit Fund­ra­ver, yay! Falls nein, könnt ihr das jetzt direkt nachholen.

 

Wie viel Geld wurde bisher schon beim Fundraving gespendet?

Wie weit die Akti­on fort­ge­schrit­ten ist, könnt ihr direkt am Modell sehen. Hier auf unse­rer Web­site und im Online-Spen­den­shop könnt ihr außer­dem den aktu­el­len Stand der Spen­den in Euro und Teil­neh­mern ablesen:

391.032€ von 1.500.000€
23.919 sind schon dabei!

 

Kann man auch einfach nur Geld spenden?

Na klar doch! Schaut ein­fach auf der Sei­te „Geld spen­den“ vor­bei, dort ste­hen alle Infos dazu.

 

Warum sollen 1,5 Millionen Figuren gespendet werden?

Die Zahl steht sym­bo­lisch für die 1.500.000 Raver*innen, die 1999 gemein­sam, fried­lich auf der größ­ten Love­pa­ra­de aller Zei­ten gefei­ert haben. Die tat­säch­li­che Umset­zung einer Para­de wird natür­lich schon deut­lich klei­ner mög­lich. Wir wol­len sehen, ob die Men­schen heu­te eine sol­che über­haupt demo­kra­tisch abge­stimmt wollen.

 

Wie lange steht das Modell?

Das Fund­ra­ving-Modell steht ab dem 13. Janu­ar 2020 und vor­aus­sicht­lich bis zum Jahresende.

 

Wie sind die Öffnungszeiten?

Das Fund­ra­ving-Modell ist Mon­tag bis Sams­tag, sowie an Ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­ta­gen von 10:00 bis 20:00 Uhr geöff­net. Es ist aber jeder­zeit frei zugäng­lich. Außer­halb der genann­ten Öff­nungs­zei­ten wird es aller­dings von einer Umzäu­nung vor Van­da­lis­mus geschützt.

 

Kann man die Siegessäule oder das Brandenburger Tor spenden?

Klar, sehr ger­ne! Mel­de Dich bei Inter­es­se ein­fach bei uns: info@ravetheplanet.com

 

Ab wann kann man die Love Floats spenden?

Die Love Floats für unser Fund­ra­ving-Modell kön­nen jeder­zeit gespen­det wer­den. Bei Inter­es­se mel­de dich doch bit­te direkt bei uns: info@ravetheplanet.com

 

Wieso wird eine Spendenquittung erst ab 200 € ausgestellt?

In Deutsch­land ist aner­kannt und vor­ge­ge­ben, dass Spen­den­quit­tun­gen erst ab 200 € aus­ge­stellt wer­den. Wir rich­ten uns danach, um den Ver­wal­tungs­auf­wand und damit Kos­ten zu spa­ren, um mehr Geld für unse­re gemein­nüt­zi­gen Pro­jek­te zu haben.

 

Warum steht das Fundraving-Modell in einer Shopping Mall?

Der Stand­ort hat einen ganz beson­de­ren Platz in der Ber­li­ner Club­ge­schich­te. Hier stand frü­her der ers­te Tre­sor Club und genau dort, wo heu­te unser Fund­ra­ving-Modell steht, war der Tre­sor Gar­ten, in dem schon in den Neun­zi­gern legen­dä­re Love­pa­ra­de-After­par­tys statt­fan­den. Durch die Mall und über den ehe­ma­li­gen Stand­ort lau­fen Besu­cher und Ber­li­ner in Mas­sen. Genau die wol­len wir hier erin­nern und abho­len. Es gibt kaum einen bes­se­ren Ort. Akzep­tanz für Tech­no beginnt mit der Abho­lung aller, die sonst kei­ne Berüh­rung dazu haben.

Es gibt aber noch wei­te­re Punk­te, die für die­sen Ort spre­chen: Er liegt

  • im Her­zen der Stadt Ber­lin, im Bezirk Mitte
  • in unmit­tel­ba­rer nähe zur Poli­tik (gegen­über dem Deut­schen Bun­des­rat) und
  • ist mit rund 22 Mio. inter­na­tio­na­len Besu­chern jähr­lich per­fekt geeig­net für ein Fund­rai­sing in unse­rer Grö­ße, da wir hier vie­le­vie­le­vie­le Men­schen erreichen

Last but not least: Wir fol­gen mit dem Stand­ort auch der Tra­di­ti­on der Ber­li­ner Love­pa­ra­de. Die nahm ihren Anfang am berühm­ten Kur­fürs­ten­damm, der Haupt­ein­kaufs­mei­le Westberlins.

 

Was kann ich sonst noch tun? Wie kann ich weiter unterstützen?

Ihr seid bereits Fund­ra­ver, möch­tet aber noch wei­ter unter­stüt­zen? Das ist toll! Vie­len Dank schon mal.

Das Wich­tigs­te ist natür­lich, dass vie­le Men­schen von Rave The Pla­net und dem Fund­ra­ving erfah­ren. Also folgt uns auf Face­book, Insta­gram und Twit­ter und fühlt euch herz­lich ein­ge­la­den unse­re Sei­ten und Bei­trä­ge zu liken und natür­lich zu teilen.

Es geht aber auch noch mehr:

  • ihr könnt selbst unse­re Abreiß­zet­tel aus­dru­cken, an den gepunk­te­ten Lini­en ein­schnei­den und die­se bei euch in der Gegend auf­hän­gen. Natür­lich nur, wo es erlaubt ist. 😉
  • ihr könnt Inf­o­fly­er ver­tei­len und aus­le­gen. Gern schi­cken wir die euch per Post. Für genaue Infos schreibt uns ein­fach eine E‑Mail an edr@ravetheplanet.com

Ihr habt noch wei­te­re Vor­schlä­ge? Schreibt uns an info@ravetheplanet.com

 

Was passiert mit den Spenden, wenn es doch keine Parade gibt?

Soll­te mit dem Fund­ra­ving nicht genü­gend Geld für die neue Para­de gesam­melt wer­den, wer­den die gesam­mel­ten Mit­tel gemäß unse­rer Sat­zung für die ande­ren gemein­nüt­zi­gen Zwe­cke von Rave The Pla­net ein­ge­setzt, z. B. für die Aner­ken­nung elek­tro­ni­scher Tanz­mu­sik als Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be der UNESCO, die För­de­rung von Kunst und Kul­tur, den Schutz der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik und vie­les mehr.

 

Fragen zum Kulturerbe

Was bedeutet „Immaterielles Kulturerbe“?

Als Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be wer­den u. a. Bräu­che, Musik und Fes­te bezeich­net, die direkt von mensch­li­chem Wis­sen und Kön­nen geschaf­fen wur­den. Sie wer­den von Genera­ti­on zu Genera­ti­on wei­ter­ge­ge­ben, sind leben­dig und wer­den stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt. Sie sind, anders als z. B. Gebäu­de oder Denk­mä­ler, nicht mate­ri­ell und nicht anfass­bar, folg­lich also immateriell.

„Es ist Aus­druck von Krea­ti­vi­tät, ver­mit­telt Kon­ti­nui­tät und Iden­ti­tät, prägt das gesell­schaft­li­che Zusam­men­le­ben und leis­tet einen Bei­trag zu nach­hal­ti­ger Entwicklung.“

So defi­niert es die UNESCO, die Orga­ni­sa­ti­on, die den Schutz des Kul­tur­er­bes inter­na­tio­nal koor­di­niert und sicherstellt.

Zum Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­be gehören

  • münd­lich über­lie­fer­te Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men, ein­schließ­lich der Spra­che als Trä­ger des imma­te­ri­el­len Kulturerbes
  • dar­stel­len­de Küns­te wie Musik, Tanz und Theater
  • gesell­schaft­li­che Bräu­che, sozia­le Prak­ti­ken, Ritua­le und Feste
  • Wis­sen und Prak­ti­ken im Umgang mit der Natur und dem Universum
  • das Fach­wis­sen über tra­di­tio­nel­le Handwerkstechniken

(Quel­le: Wiki­pe­dia)

Elek­tro­ni­sche Tanz­mu­sik­kul­tur hat bereits in den Nie­der­lan­den den Sta­tus des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Die Züri­cher Tech­no­kul­tur steht seit 2017 eben­falls auf der UNESCO-Lis­te der leben­di­gen Tra­di­tio­nen in der Schweiz.

Was ist der Unterschied zwischen „Weltkulturerbe“ und „Immaterielles Kulturerbe“?

Eigent­lich ist das soge­nann­te „Welt­kul­tur­er­be“, auch UNESCO-Welt­erbe genannt, eine Bezeich­nung für Denk­mä­ler, Gebäu­de, Stät­ten, Natur­ge­bil­de, Land­schaf­ten etc. von außer­ge­wöhn­li­chem Wert. Sie kön­nen von den Ver­trags­staa­ten der UNESCO nach der Welt­erbe­kon­ven­ti­on geschützt wer­den. Wir nut­zen den Begriff „Welt­kul­tur­er­be“ für unse­re Kom­mu­ni­ka­ti­on weil wir hof­fen, dass unser Kul­tur­er­be ein­mal über das Land Ber­lin auch in Deutsch­land Kul­tur­er­be wird und es als Welt­kul­tur­er­be zu Aner­ken­nung schafft.

Wie soll das Immaterielle Kulturerbe der elektronischen Tanzmusikkultur helfen?

Unse­re Kul­tur ist fried­lich, reich an Wis­sen und ver­fügt über einen gro­ßen Erfah­rungs­schatz. Wir for­dern, dass sie unter den Schutz des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes der UNESCO gestellt wird. Das wür­de vie­le gesell­schaft­li­che und recht­li­che Vor­tei­le mit sich bringen:

DIE GESELLSCHAFTLICHEN VORTEILE

  • Die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis der UNESCO ist eine kom­mu­ni­ka­ti­ve und sym­bo­li­sche Aner­ken­nung der elek­tro­ni­schen Tanz­mu­sik- und Clubkultur
  • Der Sta­tus „Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ för­dert das Bewusst­sein der Gesell­schaft dafür, dass die elek­tro­ni­sche Tanz­mu­sik­kul­tur eine eigen­stän­di­ge Kul­tur­form ist, die längst ihrem Nischen­da­sein ent­wach­sen ist
  • Die Auf­nah­me in das Ver­zeich­nis der UNESCO garan­tiert inter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit und sen­si­bi­li­siert dafür, die­se Kul­tur zu schüt­zen und zu erhalten

DIE RECHTLICHEN VORTEILE

  • Der Schutz der Spiel­stät­ten kann gegen­über Schall‑, Nach­bar- und Denk­mal­schutz ein höhe­res Gewicht bekom­men. Ermes­sens­spiel­räu­me der Ver­wal­tung wer­den zuguns­ten die­ses Schut­zes begrenzt
  • Der Bestand ist nicht auto­ma­tisch geschützt, wird aber als schüt­zens­wer­ter angesehen
  • Der ver­fas­sungs­recht­li­che Schutz der Kunst (GG Art. 5 Abs. 3) wird durch die Zer­ti­fi­zie­rung erhöht. Der Schutz des höhe­ren Schutz­guts, also der Kul­tur und der Kunst, wird bedeu­ten­der als der Schutz des Einzelnen
  • Der Sta­tus „Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ sorgt für deut­lich nied­ri­ge­re Hür­den und Auf­la­gen bei der Neu­eröff­nung eines Clubs
  • Die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis der UNESCO ebnet den Weg für staat­li­che Sub­ven­tio­nen und gemein­nüt­zi­ge För­de­run­gen. Der Sta­tus „Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ kann Steu­er­vor­tei­le brin­gen, z. B. gene­rell 7 % statt 19 % Umsatzsteuer
 

Fragen zum Spendenshop

Wie viel Geld pro Figur ist Spende?

Das kommt natür­lich ganz auf die Figur an und wo sie auf dem Modell plat­ziert wer­den soll. Z. B. eine „Love Lucie“ im Bereich „Street“ kann man für 5,00 € spen­den. Davon gehen etwas über 80 % direkt in die gemein­nüt­zi­gen Pro­jek­te. Wenn ihr Lucie aber direkt an die Sie­ges­säu­le stel­len möch­tet, dann könnt ihr das für eine Spen­de von 100,00 € tun. Da liegt der Fund­ra­ving-Anteil natür­lich weit höher.

Kann man die Figuren auch nach Hause geliefert bekommen?

Der­zeit lei­der noch nicht. Die Figu­ren sind eure Spen­de für unse­re gemein­nüt­zi­gen Pro­jek­te (Welt­kul­tur­er­be, Club­schutz, neue Para­de etc.) und wer­den direkt vor Ort in Ber­lin von unse­ren Modell­bau­ern auf das Fund­ra­ving-Modell geklebt.

Warum gehört die Figur nach dem Kauf nicht mir?

Die Figu­ren sind eine Spen­de und kein kom­mer­zi­el­ler Han­del. Das ist ein wich­ti­ger Unter­schied, wenn man gemein­nüt­zig sein will. Es ist also ein Symbol.

Warum kommt die Zahlungsbestätigung nicht von Rave The Planet?

Zah­lungs­an­bie­ter, wie z. B. PayPal, möch­ten bei gemein­nüt­zi­gen Unter­neh­men ihr eige­nes Risi­ko (Steu­er, Rück­for­de­run­gen etc.) mini­mie­ren. Dar­um las­sen sie die­se beson­de­re Art von Spen­den­zah­lun­gen, wie wir sie uns aus­ge­dacht haben, lei­der nicht zu. Des­halb arbei­ten wir im Spen­den­shop mit Wome­mos als Part­ner, die alle Spen­den trans­pa­rent dar­stel­len und direkt, abzüg­lich der Gebüh­ren der Zah­lungs­dienst­leis­ter, an uns durch­rei­chen. Wir arbei­ten aber an einer gemein­sa­men Bestä­ti­gung, bei der uns PayPal gut unter­stützt. Ama­zon­Pay hat die Unter­stüt­zung ausgeschlossen!

Wie kann man ein Produkt reklamieren?

Alle Infos dazu fin­det ihr in den AGB unse­res Online-Spen­den­shops unter „V. Wider­rufs­recht für Verbraucher“.

 

Fragen zur neuen Parade

Wird es wirklich eine neue Parade geben?

Das liegt ganz in euren Hän­den, denn wir machen die­ses Pro­jekt vom Erfolg des Fund­ra­vings abhän­gig. Ob und wann die neue Para­de statt­fin­det hängt also davon ab, wie vie­le Spen­den wir sam­meln kön­nen. Des­halb macht jetzt gleich mit und spen­det eine Modell­fi­gur über unse­ren Online-Spen­den­shop. Wir wer­den das bis Juni aber exakt kommunizieren.

Wird die neue Parade wieder „Loveparade“ heißen?

Nein, denn die Mar­ken­rech­te am Namen „Love­pa­ra­de“ gehö­ren nicht uns. Wir wür­den uns aber sehr freu­en, wenn sich das ändert.

Was sagen die Betroffenen der Loveparade 2010 dazu?

Zum Launch von Rave The Pla­net und der Pres­se­kon­fe­renz zur Eröff­nung des Fund­ra­ving-Modells hat­ten wir drei Ver­tre­te­rin­nen der Betrof­fe­nen­in­itia­ti­ve LoPa 2010 e.V. zu Besuch. Sie haben sich alles ange­se­hen und erklä­ren las­sen und sogar per­sön­lich ihre Mini-Raver­in­nen auf das Modell geklebt.

In einem Fern­seh­in­ter­view des Duis­bur­ger Regio­nal­sen­ders Stu­dio 47, ant­wor­te­te Nico­le Ball­hau­se (Spre­che­rin für Betrof­fe­ne bei LoPa 2010 e.V.) auf die Fra­ge, was die Betrof­fe­nen von Rave The Pla­net hal­ten würden:

„Kei­ner von uns hat einen Ein­wand, wenn die­ses Pro­jekt in Ber­lin statt­fin­det und auch unter Dr. Mot­tes Regie.“

Hier der kom­plet­te Bei­trag von Stu­dio 47:

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Ist die neue Parade CO2-Neutral? Wie sieht es mit der Feinstaubbelastung aus?

Wir arbei­ten an Stra­te­gien zum Umwelt­schutz und zur Müll­ver­mei­dung. Unser Ziel ist es eine öko­lo­gi­sche und nach­hal­ti­ge Para­de zu veranstalten.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Die Sicher­heit der Teil­neh­mer steht für uns an aller ers­ter Stel­le. Das Sicher­heits­kon­zept ist bereits erstellt und wird behörd­lich gera­de geprüft.

Was ist anders als bei der alten Loveparade?

Durch eure Spen­den und die Betei­li­gung am Fund­ra­ving wird unser Pro­jekt unab­hän­gig von Spon­so­ren. Die­se sind natür­lich trotz­dem will­kom­men! Aber sie wer­den nicht auf der Para­de sicht­bar sein, denn unser Ziel ist es, eine wer­be­freie Para­de zu machen.

Die ein­zi­ge und sogar erwünsch­te Wer­bung ist die für die Kul­tur selbst, also z. B. für Clubs und Fes­ti­vals, DJs, Labels usw. Es geht uns schließ­lich um die Dar­stel­lung der Viel­falt der elek­tro­ni­schen Tanzmusikkultur.

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